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	<title>Wolf Vanbenthum</title>
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	<description>Infos über Architektur und Sehenswürdigkeiten</description>
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		<title>Kölner Dom &#8211; der gotische Dom in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[der gotische Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Domkirche zu Köln]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kölner Dom trägt den offiziellen Namen Hohe Domkirche zu Köln und ist eine römisch-katholische Kirche mit dem Apostel Petrus als Patron. Nach dem Ulmer Münster ist der Kölner Dom mit 157,38 Metern das zweithöchste Kirchengebäude in Europa und weltweit das dritthöchste. Umgeben ist der Dom von einer Betonkonstruktion, der sogenannten Domplatte. Schon im Mittelalter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Koelner-Dom-199x300.jpg" alt="Hohe Domkirche zu Köln" title="Kölner Dom" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-45" /><strong>Der Kölner Dom trägt den offiziellen Namen Hohe Domkirche zu Köln und ist eine römisch-katholische Kirche mit dem Apostel Petrus als Patron. Nach dem Ulmer Münster ist der Kölner Dom mit 157,38 Metern das zweithöchste Kirchengebäude in Europa und weltweit das dritthöchste. Umgeben ist der Dom von einer Betonkonstruktion, der sogenannten Domplatte.<br />
Schon im Mittelalter wurde der Bau des Doms begonnen, um 1530 jedoch aus Geldmangel für hunderte Jahre unterbrochen, bevor er im 19. Jahrhundert endlich fertiggestellt wurde. Der Dom ist eine der größten gotischen Kathedralen weltweit und trotz der langen Bauzeit harmonieren die Baustile der Gotik und der Neugotik perfekt. Die Doppelturmfront wurde im 19. Jahrhundert nach wiederentdeckten Plänen des Mittelalters fertiggestellt. Alleine die Fläche der Westfassade mit den Türmen misst mehr als 7100 Quadratmeter, eine Größe die bisher nirgends übertroffen wurde.<br />
Seit 1993 gehört der Kölner Dom zum UNESCO Weltkulturerbe.</strong></p>
<h2>Alter Dom brennt fast komplett nieder</h2>
<p>Das Vorgängergebäude des Kölner Doms war der sogenannte Alte Dom, auch als Hildebold Dom bezeichnet. Im Jahr 873 wurde der Alte Dom geweiht.<br />
Der Alte Dom bestand aus einem Langhaus und aus einem Querhaus an beiden Enden und galt damals als Vorbild für viele Kirchen in ganz Europa. Der Dom beherbergte schon im 10. Jahrhundert das Gerokreuz, eines der ältesten Kruzifixe aus Gold in ganz Europa.<br />
1248 hätte der Alte Dom, zugunsten eines Neubaus, abgerissen werden sollen, doch der Versuch nur den Ostchor niederzubrennen schlug fehl und fast der ganze Bau brannte ab. Um weiterhin Messen feiern zu können wurde der Westteil provisorisch wieder aufgebaut, bevor im selben Jahr mit dem Bau des neuen Doms begonnen wurde.</p>
<h2>Baustelle für viele hundert Jahre</h2>
<p>Der Bau des neuen gotischen Doms wurde im August 1248 begonnen und als Baumaterial diente hauptsächlich Trachyt aus dem Siebengebirge vom Drachenfels. Der Kapellenkranz war 1265 bis zum Gewölbe fertiggebaut und 1277 konnte der Altar der Domsakristei eingeweiht werden. In den Jahren 1304 bis 1311 wurden die Fenster des Obergeschosses fertiggestellt. Auf den Fenstern sind 48 Könige, abwechselnd ohne und mit Bart dargestellt. Es wird vermutet, dass die Bärtigen die Ältesten der Apokalypse darstellen und die Bartlosen sind die Könige von Juda. Die Heiligen Drei Könige mit Maria und Kind sind auf dem Achsenfenster dargestellt.<br />
Im Jahr 1322 wurden die Reliquien der Heiligen Drei Könige in den Neuen Dom überführt und der Chor eingeweiht. In den folgenden Jahren wurde stetig am Dom gebaut, gegen Ende des 15. Jahrhunderts ließ die Bauintensität jedoch nach und um 1530 stand der Bau des Domes komplett still &#8211; zumindest gab es keine weiteren Bauaufzeichnungen für den Dom mehr.<br />
Mehr als 300 Jahre wurde das Stadtbild Kölns von einem halbfertigen Domgebäude bestimmt, bevor 1814 der Weiterbau des Domes gefordert wurde. Im Jahr 1833 wurde wieder mit dem Bau begonnen. 1863 wurde das Innere des Doms vollendet und man widmete sich der riesigen Westfassade.<br />
Nach über 600 Jahren Bauzeit wurde die Neue Domkirche zu Köln 1880 nach den mittelalterlichen Plänen vollendet. Nur die Fassaden des Querhauses, zu dem es keine Pläne gab, sind eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts.<br />
Seit über 200 Jahren kämpfen die Dombaumeister nun gegen den Verfall der unterschiedlichen Steinarten, bisher konnte keine ausreichende Konservierung erreicht werden. </p>
<p>Das Bild stammt von: lsdesign &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Semperoper in Dresden &#8211; ein berühmtes Opernhaus der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Semperoper]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Semperoper in Dresden, eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt, ist ein Bauwerk für alle Architekturliebhaber und Freunde der klassischen Musik. Beides steht im Einklang mit diesem geschichtsträchtigen und phantastischen Baukunstwerk. Sie ist die Heimat der sächsischen Staatsoper unter Leitung der Intendantin Ulrike Hessler. Die Geschichte des Hauses Der Bau des Opernhauses begann im Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Semperoper_Dresden.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-41" title="Semperoper" src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Semperoper_Dresden-300x200.jpg" alt="Das Opernhaus in Dresden" width="210" height="140" /></a><strong>Die Semperoper in Dresden, eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt, ist ein Bauwerk für alle Architekturliebhaber und Freunde der klassischen Musik. Beides steht im Einklang mit diesem geschichtsträchtigen und phantastischen Baukunstwerk. Sie ist die Heimat der sächsischen Staatsoper unter Leitung der Intendantin Ulrike Hessler.</strong></p>
<h2>Die Geschichte des Hauses</h2>
<p>Der Bau des Opernhauses begann im Jahre 1838 durch Gottfried Semper und wurde 1841 vollendet. Am 21. September 1861 brannte sie vollständig ab. Gottfried Semper musste auf Grund seiner politischen Aktivitäten zwischenzeitlich das Land verlassen und übergab seinem Sohn die Leitung des Wiederaufbaus. 1878 konnte die Oper ihren Betrieb wieder aufnehmen. Leider wurde dieser Prachtbau im zweiten Weltkrieg erneut vollständig zerstört. Die Ruinen wurden gesichert und für bauliche Studienzwecke genutzt. Letztendlich konnte erst im Jahr 1977 mit der Errichtung der dritten Semperoper begonnen werden. Es dauerte acht Jahre bis zur Eröffnung 1985, am 13. Februar dem 40. Jahrestag der Zerstörung durch den Bombenhagel. Die letzte Auszeit dauerte zum Glück nur 3 Monate. Das Jahrhunderthochwasser 2002 hatte das Opernhaus schwer beschädigt. Heute erstrahlt die Semperoper in neuem Glanz, errichtet nach den alten Bauplänen von Gottfried Semper und den heutigen Bedingungen angepasst.</p>
<h2>Führungen durch die Semperoper</h2>
<p>Da dieses prunkvolle Gebäude nicht nur Heimat der Musik und des Theaters ist, sondern auch eine architektonische Geschichte zu erzählen hat, werden fast täglich Führungen für alle Altersgruppen angeboten. Hier erfährt man nicht nur Fakten und Zahlen, sondern auch wunderbare Geschichten über die Hintergründe des Wiederaufbaus und deren Mitwirkenden. So zum Beispiel über den Fund der originalen Vorlagen für die Deckenmalereien. Diese Arbeiten hatten schon längst begonnen, als die wertvollen Dokumente auf einem Dachboden eines Dresdner Hauses gefunden wurden. Diese und ähnliche Geschichten werden Sie bei einer Führung durch die aufwendig gestalteten Räume erfahren.</p>
<h2>Die Aufführungen</h2>
<p>Mozart, Händel oder Verdi &#8211; die allseits bekannten Stücke berühmter Komponisten stehen immer noch auf dem Spielplan. Allerdings geht die Intendantin Ulrike Hessler auch neue Wege. Mit &#8220;Peter und der Wolf&#8221; oder &#8220;Schwand, der Dudelsackpfeifer&#8221; gibt sie der Volksoper einen Namen. Die junge Szene wird ebenso in das Repertoire integriert. &#8220;Konferenz der Tiere&#8221; von dem Dresdner Erich Kästner wurde zu einer Oper umgeschrieben und &#8220;Die Prinzessin auf der Erbse&#8221; als Musikmärchen aufgeführt.<br />
Die Dresdner Ballettgala sowie der jährliche Semperopernball sind Höhepunkte, die ein Kenner dieser Szene unbedingt einmal miterlebt haben muss.</p>
<h2>Service und Gastronomie</h2>
<p>In allen Gängen des Foyers sowie auf den Rängen werden kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Vor den Aufführungen und in den Pausen ist für einen exklusiven Genuss von feinsten Speisen und Getränken gesorgt. Vorbestellungen für Arrangements in der Nähe des Sitzplatzes sind möglich. Tickets für einen abendlichen kulturellen Besuch der Semperoper sind Online oder über Vorverkaufsstellen der Semperoper möglich. Für Familien, Studenten, Schüler, Dresdner oder Senioren gibt es spezielle Angebote. Auch für einen barrierefreien Operngenuss wird gesorgt. Dazu gibt es auf der Homepage genaue Hinweise.</p>
<p>Das Bild stammt von: Mathias Jansa &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Hamburger Elbphilharmonie – im Herzen des Hamburger Hafens</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 10:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Elbphilharmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hamburger Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus, welches sich seit 2007 im Bau befindet, es befindet sich in der Hamburger Hafen-City und ist durch seine Kostenexplosionen immer wieder in den Medien aufgetaucht. Die Hamburger Elbphilharmonie befindet sich auf dem Kaispeicher A im Herzen des Hamburger Hafens, wo sich einst der Kakaospeicher befand. Mit seinen circa 120.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Elbphilharmonie_Hamburg.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-35" title="Hamburger Elbphilharmonie" src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Elbphilharmonie_Hamburg-300x197.jpg" alt="Ein Konzerthaus in Hamburg" width="240" height="158" /></a><strong>Die Hamburger Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus, welches sich seit 2007 im Bau befindet, es befindet sich in der Hamburger Hafen-City und ist durch seine Kostenexplosionen immer wieder in den Medien aufgetaucht. Die Hamburger Elbphilharmonie befindet sich auf dem Kaispeicher A im Herzen des Hamburger Hafens, wo sich einst der Kakaospeicher befand. Mit seinen circa 120.000 m² werden sich in der Elbphilharmonie drei Konzertsäle, ein Hotel, Gastronomiebereiche, Backstagebereiche, ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen und 47 Eigentumswohnungen befinden, welche durch eine frei zugängliche Plaza betretbar sein werden.</strong></p>
<h2>Verzögerung durch Kostenexplosion</h2>
<p>Ursprünglich war die Fertigstellung der Hamburger Elbphilharmonie auf 2010 festgesetzt worden, allerdings wurde diese immer wieder verschoben, sodass mittlerweile damit gerechnet wird, dass die Elbphilharmonie erst 2014 oder 2015 fertiggestellt sein wird. Zu den zeitlichen Verzögerungen kamen immer wieder steigende Kosten, welche von einer ersten Planung mit 77 Millionen Euro auf mittlerweile knapp 476 Million Euro gestiegen sind, diese Kostenexplosion wurde immer wieder in den Medien behandelt und hat die Hamburger Elbphilharmonie so schon vor ihrer Fertigstellung berühmt gemacht.</p>
<h2>Nutzung der Hamburger Elbphilharmonie</h2>
<p>Mit seinen rund 2150 Sitzplätzen wird der große Konzertsaal zu den größten Deutschlands gehören, er ist mithilfe der sogenannten Weinberg-Architektur konstruiert worden, wobei die Ränge um eine zentrale Bühne angeordnet sind. Die zwei anderen Konzertsäle werden um einiges kleiner ausfallen, so wird der Kleine Saal rund 550 Plätze bieten, während das Kaistudio rund 170 Sitzplätze beherbergen wird. Auf 37 Meter Höhe befindet sich die Plaza, ein frei zugänglicher Platz, welcher als Verbindung zwischen dem Foyer und den Eingängen zu den Wohnungen dienen wird. Sie soll sie eine beliebte Aussichtsplattform werden, von der aus Touristen einen schönen Blick auf Hamburg haben werden. Zur kommerziellen Nutzung werden sich in der Elbphilharmonie Wohnungen, ein 4 Sterne Hotel sowie weitere Bereiche befinden, dank welcher sich die Hamburger Elbphilharmonie als Konferenzzentrum etablieren wird.</p>
<h2>Finanzierung der Elbphilharmonie</h2>
<p>Finanziert wird die Hamburger Elbphilharmonie durch Spenden, das Investitionskonsortium IQ² sowie der Freien Hansestadt Hamburg. Während die Elbphilharmonie mit ihrer architektonischen Qualität weitgehend Zustimmung findet, gerät sie wegen ihrer Kostenentwicklung immer wieder in Misskredit. Zu Baubeginn war sie mit knapp 77 Millionen Euro veranschlagt, während mittlerweile mit Kosten von bis zu 400 Millionen mehr gerechnet wird. Größtenteils werden die Mehrkosten von der Freien Hansestadt Hamburg getragen werden, was in der Öffentlichkeit stark kritisiert wird, da die Verhandlungen hierzu recht intransparent getätigt wurden. So verwundert es nicht, dass auf Antrag der SPD, während der Legislaturperiode der CDU, ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wurde, um die Kostenentwicklung zu prüfen.</p>
<h2>Die Elbphilharmonie als Wahrzeichen Hamburgs</h2>
<p>Der Bau der Elbphilharmonie wurde unter dem ersten Bürgermeister Ole von Beust im Jahr 2007 begonnen, damals wurde noch mit Kosten von 77 Millionen Euro gerechnet. So erhoffte sich der Senat, ein recht kostengünstiges Wahrzeichen zu schaffen, welches weltweit anerkannt werden sollte. Auch wenn abzusehen war, dass sie um einiges teurer werden wird, entschied man sich für den Bau, um der Stadt Hamburg ein neues Wahrzeichen zu geben, welches, wie das Theater in Sydney, das Bild der Stadt prägen sollte.  Trotz Kostenexplosion und des allgemeinen Unmutes den sie hervorrief, wird die Hamburger Elbphilharmonie nach ihrer Fertigstellung zum neuen Wahrzeichen Hamburgs aufsteigen.</p>
<p>Das Bild stammt von: thorabeti &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Das Brandenburger Tor &#8211; Symbol der deutschen Einheit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 10:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kunsthistoriker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburger Tor]]></category>
		<category><![CDATA[Natursteinbau]]></category>
		<category><![CDATA[Quadriga]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Brandenburger Tor ist das bekannteste Wahrzeichen Berlins. Es ist aber auch ein Symbol, welches wie kein anderes wichtige Etappen und Umstürze in der Geschichte dieser Stadt, des Landes, und der gesamten Welt verkörpert. Bis 1989 symbolisierte es die Teilung Berlins und Deutschlands und damit auch die Konflikte während des Kalten Krieges zwischen den Staaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Brandenburger-Tor-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-25" title="Brandenburger Tor" src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/Brandenburger-Tor-2-300x225.jpg" alt="Wahrzeichen Berlins" width="240" height="180" /></a><strong>Das Brandenburger Tor ist das bekannteste Wahrzeichen Berlins. Es ist aber auch ein Symbol, welches wie kein anderes wichtige Etappen und Umstürze in der Geschichte dieser Stadt, des Landes, und der gesamten Welt verkörpert. Bis 1989 symbolisierte es die Teilung Berlins und Deutschlands und damit auch die Konflikte während des Kalten Krieges zwischen den Staaten des Warschauer Pakts und der NATO. Seit 1990 wurde es zum Symbol für die Wiedervereinigung Deutschlands und Europas.</strong></p>
<h2>Gestaltung und Architektur</h2>
<p>Das Brandenburger Tor ist etwa 26 Meter hoch, 65,5 Meter breit und etwa 11 Meter tief. Der frühklassizistische Natursteinbau wurde aus Elbsandstein gefertigt. Als Vorbild für die Gestaltung dienten die Propyläen zur Akropolis in Athen. Die mittlere seiner insgesamt fünf Durchfahrten ist breiter gestaltet als die Restlichen. Zudem besitzt das Brandenburger Tor zwei Torhäuser und sechs je 15 Meter hohe Säulen, die jeweils am Fuß einen Durchmesser von etwa 1,75 Meter aufweisen. Die beiden Torhäuser beherbergen die Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars und der Göttin Minerva. Im Jahre 1792 hatte Johann Gottfried Schadow die Modelle für die beiden Skulpturen entworfen. Angefertigt wurde der Kriegsgott Mars von dem Bildhauer Carl Friedrich Wichmann und die Göttin Minerva von dem Steinbildhauer Johann Daniel Meltzer. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Skulptur der Göttin Minerva zerstört und daraufhin zwischen 1951 und 1952 durch eine Kopie des Bildhauerkollektivs Kranolda ersetzt. Auf dem Brandenburger Tor steht eine etwa fünf Meter hohe und aus Kupfer gefertigte Skulptur, die die Siegesgöttin Viktoria darstellt. Sie lenkt die Quadriga, einen Wagen, der von vier Pferden gezogen wird, und schaut in Richtung Osten.</p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Mit dem Bau des Brandenburger Tors wurde im Jahr 1788 begonnen. Vollendet wurde es im Jahre 1791. Dabei fungierte Carl Gotthard Langhans d.Ä. als Architekt. König Friedrich Wilhelm II. hatte den Bau des Tores in Auftrag gegeben um die Prachtstraße unter den Linden mit einem würdigen architektonischen Abschluss zu krönen. Die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga wurde erst etwas später, im Jahre 1793, dem Tor hinzugefügt. Bereits im Jahre 1806 wurde sie jedoch von Napoleon im Zusammenhang mit der Niederlage Preußens nach Paris verschleppt. Im Jahre 1814 wurde sie nach dem Sieg der Allianz über Napoleon schließlich wieder nach Berlin geholt und dem Tor erneut aufgesetzt. Während des Zweiten Weltkriegs hatten das Brandenburger Tor und insbesondere die Quadriga durch die Bombenangriffe sehr starke Beschädigungen erlitten, sodass sie im Jahre 1958 durch eine Kopie ersetzt wurde. Danach markierte das Brandenburger Tor für fast drei Jahrzehnte die Grenze zwischen Ost- und Westberlin bis es schließlich am 22. Dezember 1989 im Fokus der Weltöffentlichkeit stand. An diesem Tag wurde das Tor unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen geöffnet. In der darauf folgenden Zeit wurden sowohl die Quadriga im Jahr als auch das Tor selbst umfassend restauriert. Seitdem ist das Brandenburger Tor wieder ein Magnet für Touristen aus aller Welt.</p>
<p>Bild stammt von: AKhodi &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Berühmte Bauwerke in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 09:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kunsthistoriker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburger Tor]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Neuschwanstein]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland verfügt über eine abwechslungsreiche Architektur. Die teilweise starken regionalen Unterschiede in der Baukunst bescheren Deutschland ein noch vielfältigeres Bild. Viele dieser Bauwerke sind in aller Welt bekannt. Zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Bauwerken Deutschlands zählen die folgenden. Brandenburger Tor, das Nationalsymbol Das Brandenburger Tor steht in Berlin am Pariser Platz. Gebaut wurde es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/neuschwanstein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-20" title="schloss neuschwanstein" src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/neuschwanstein-300x195.jpg" alt="Sehenswürdigkeiten Deutschlands" width="240" height="156" /></a><strong>Deutschland verfügt über eine abwechslungsreiche Architektur. Die teilweise starken regionalen Unterschiede in der Baukunst bescheren Deutschland ein noch vielfältigeres Bild. Viele dieser Bauwerke sind in aller Welt bekannt. Zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Bauwerken Deutschlands zählen die folgenden.<br />
</strong></p>
<h2>Brandenburger Tor, das Nationalsymbol</h2>
<p>Das Brandenburger Tor steht in Berlin am Pariser Platz. Gebaut wurde es in den Jahren 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans auf den Wunsch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II im frühklassizistischen Stil. Heute ist das Bauwerk das bekannteste Wahrzeichen Berlins und eines der Bauwerke, die weltweit mit Deutschland in Verbindung gebracht werden. Das Tor wurde aufgrund wichtiger geschichtlicher Ereignisse zum nationalen Symbol.<br />
Die Grenze zwischen Ost- und West Berlin wird durch das Brandenburger Tor markiert und somit auch die Grenze zwischen den NATO Staaten und den Staaten des Warschauer Paktes. Erst nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik wurde das Symbol des Kalten Krieges zum Symbol für die Wiedervereinigung.<br />
Das Tor ist ein 11 Meter tiefer, 65,5 Meter breiter und 26 Meter hoher Bau aus Elbsandstein. Als architektonisches Vorbild dienten die Propyläen der Akropolis in Athen. Es besteht aus zwei Torhäusern und fünf Durchfahrten. Gekrönt wird das Tor mit einer Statue der Siegesgöttin Viktoria, die auf einem Wagen stehend von vier Pferden gezogen wird. Ihr Antlitz zeigt dabei nach Osten in Richtung des Stadtschlosses.</p>
<h2>Gotik und Neugotik harmonievoll vereint im Kölner Dom</h2>
<p>Der Kölner Dom gehört ebenfalls zu den weit über die Grenzen bekannten deutschen Bauwerken. Der offizielle Name des Doms lautet eigentlich Hohe Domkirche zu Köln und sein Patron ist der Apostel Petrus.<br />
Mit einer Höhe von 157,38 Metern ist der Dom das dritthöchste Kirchengebäude der Welt. Eine moderne Betonkonstruktion, die Domplatte genannt, umgibt das Bauwerk auf dem Domhügel. Der Kölner Dom ist im gotischen Stil erbaut und seine Bauzeit erstreckte sich über mehrere hundert Jahre. Im Mittelalter im gotischen Baustil begonnen, musste er Jahrhunderte auf seine Vollendung warten, was erst im 19. Jahrhundert geschah, im Zeitalter der Neugotik. Die Doppelturmfront wurde nach den im Jahr 1814 wieder aufgefundenen Plänen aus dem Mittelalter gebaut.<br />
Seit dem Jahr 1996 wird der Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe gezählt.</p>
<h2>&#8220;Märchenschloss&#8221; Neuschwanstein in Bayern</h2>
<p>Ein Bauwerk wie aus dem Bilderbuch stellt das Schloss Neuschwanstein in Bayern dar. Das Schloss befindet sich in der Nähe von Füssen in Bayerns Süden und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. 1869 wurde die &#8220;Neue Burg Hohenschwangau&#8221; für den bayrischen König Ludwig II. erbaut. Der König selbst konnte die Annehmlichkeiten und die Aussicht der Burg nur einige Monate genießen, da er noch vor der Fertigstellung verstarb. Ihren neuen Namen &#8220;Schloss Neuschwanstein&#8221; trägt die Burg erst seit 1886.<br />
Die Architektur des Schlosses ist vom romantischen Eklektizismus geprägt und gilt als eines der Hauptwerke des Historismus.<br />
Das Schloss besteht aus einzelnen Gebäuden und wurde auf einer Länge von 150 Metern auf einem Felsrücken errichtet. Die zahlreichen Türme, Giebel, Zinnen, Balkone und Skulpturen des Schlosses inmitten der Voralpenlandschaft, vermitteln einen romantischen Eindruck. Aus allen Himmelsrichtungen bietet Neuschwanstein pittoreske Ansichten, die es sonst nirgends zu bestaunen gibt.</p>
<p>Bild von: Marcin Osadzin &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Frauenkirche in Dresden &#8211; ein Mahnmal gegen Zerstörung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 08:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kunsthistoriker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Dresdner Frauenkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Dresdner Frauenkirche reicht über tausende von Jahren zurück. Aber das heutige Haus des Friedens und der Versöhnung ist erst sechs Jahre jung und trotzdem erzählt es von Krieg und Zerstörung, aber auch von dem Wunsch nach Frieden und Vergessen. Ein Mahnmal für unzählige Opfer und ein Ort des Trostes. Die Geschichte Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wolf-vanbenthum.com/wp-content/uploads/2011/10/frauenkirche2-300x205.jpg" alt="Die Frauenkirche in Dresden" title="Dresdner Frauenkirche am Abend" width="300" height="205" class="alignleft size-medium wp-image-9" /><strong>Die Geschichte der Dresdner Frauenkirche reicht über tausende von Jahren zurück. Aber das heutige Haus des Friedens und der Versöhnung ist erst sechs Jahre jung und trotzdem erzählt es von Krieg und Zerstörung, aber auch von dem Wunsch nach Frieden und Vergessen. Ein Mahnmal für unzählige Opfer und ein Ort des Trostes.</strong></p>
<h2>Die Geschichte</h2>
<p>Im 11. Jahrhundert wird die Dresdner Frauenkirche das erste Mal erwähnt. Bis ins 17. Jahrhundert folgen Vergrößerungen, Stilllegung und schrittweise Auflösung. Im Jahre 1722 kommt es zur Grundsteinlegung für einen Neubau mit der glockenförmigen steinernen Kuppel. Architekt dieser Kirche war George Bährs. Der zweite Weltkrieg wurde dann zum verhängnisvollen Ereignis. Am 15.Februar 1945 zerstörte ein stundenlanger Luftangriff dieses Wunderwerk architektonischer Baukunst. Die Kirche brannte unter dem Bombenhagel aus, die schwere Kuppel stürzte ein. 45 Jahre nach diesem erschreckenden Ereignis ging ein Hilferuf aus Dresden in die ganze Welt. Über eine halbe Million Menschen spendeten für den Wiederaufbau. Dank Ihnen kamen mehr als 100 Millionen Euro zusammen. Zunächst begann man die Trümmer zu beseitigen bzw. zu erfassen und zu sortieren, um diese Materialien beim Wiederaufbau zu verwenden. 250 Jahre nach Fertigstellung der Kirche Bährs erteilten die Behörden die Baugenehmigung für einen Neubau. Die Briten spendeten ein neues Turmkreuz, welches im Februar 2000 übergeben wurde. Am 30.10.2005 wurde die Dresdner Frauenkirche feierlich eingeweiht.</p>
<h2>Die Frauenkirche als Mahnmal</h2>
<p>Ein Trümmerberg mitten in der Innenstadt von Dresden – über 40 Jahre war er ein Mahnmal gegen Krieg, Unrecht und Zerstörung. Eine Gedenktafel erinnerte an die grausame Zeit. Mit dem 13. Februar 1982 wurde Sie zu aber einem Ort des friedlichen Protestes und der Friedensbewegung im Osten.</p>
<h2>Grundgedanken des Wiederaufbaus</h2>
<p>Nach Originalplänen George Bährs sollte die Kirche mit modernen Technologien und entsprechend dem 21. Jahrhundert wieder errichtet werden. Dazu wurden die alten Grundsubstanzen und Steine wieder verwendet. Der Unterschied zwischen Alt und Neu soll so für lange Zeit sichtbar sein und an die Narben der Geschichte erinnern.</p>
<h2>Offene Kirche, Konzerte und Besichtigungen</h2>
<p>Zu Zeiten der offenen Kirche ist eine Besichtigung der Dresdner Frauenkirche möglich. Eingeschränkt wird dieses, wie auch bei anderen Gotteshäusern, wenn Trauungen, Gottesdienste, Taufen oder auch Konzerte stattfinden. Führungen gibt es zu Verschiedenen Themen. Z.B. eine Betstubenführung, Erkundung der Unterkirche, Kuppelaufstieg oder auch Präsentationen mit Orgelmusik. Außerdem werden Audioguide-Führungen und Filmvorführungen im Besucherzentrum angeboten. Die Konzerte in der Dresdner Frauenkirche sind sehr beliebt. Über 130 finden jährlich statt. Dazu kommen noch die über 500 Orgelandachten, die diesem Bau ein sentimentales und zugleich erfrischendes Leben einhauchen. Über alle Angebote und Veranstaltungen gibt das Besucherzentrum der Kirche Auskunft.</p>
<h2>Vorträge und Lesungen</h2>
<p>Auch die Vorträge und Lesungen in der Dresdner Frauenkirche sind eng an das Thema der Begegnung und Versöhnung geknüpft, welches an diesem Ort immer wieder aufgegriffen werden soll. Literarische Abende, Vorträge der Studentenmission oder auch das Donnerstagsforum sollen die Arbeit der Stiftung Frauenkirche und der Fördergesellschaft unterstützen.<br />
Foto: S Hagebusch : Fotolia</p>
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