Die Hamburger Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus, welches sich seit 2007 im Bau befindet, es befindet sich in der Hamburger Hafen-City und ist durch seine Kostenexplosionen immer wieder in den Medien aufgetaucht. Die Hamburger Elbphilharmonie befindet sich auf dem Kaispeicher A im Herzen des Hamburger Hafens, wo sich einst der Kakaospeicher befand. Mit seinen circa 120.000 m² werden sich in der Elbphilharmonie drei Konzertsäle, ein Hotel, Gastronomiebereiche, Backstagebereiche, ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen und 47 Eigentumswohnungen befinden, welche durch eine frei zugängliche Plaza betretbar sein werden.
Verzögerung durch Kostenexplosion
Ursprünglich war die Fertigstellung der Hamburger Elbphilharmonie auf 2010 festgesetzt worden, allerdings wurde diese immer wieder verschoben, sodass mittlerweile damit gerechnet wird, dass die Elbphilharmonie erst 2014 oder 2015 fertiggestellt sein wird. Zu den zeitlichen Verzögerungen kamen immer wieder steigende Kosten, welche von einer ersten Planung mit 77 Millionen Euro auf mittlerweile knapp 476 Million Euro gestiegen sind, diese Kostenexplosion wurde immer wieder in den Medien behandelt und hat die Hamburger Elbphilharmonie so schon vor ihrer Fertigstellung berühmt gemacht.
Nutzung der Hamburger Elbphilharmonie
Mit seinen rund 2150 Sitzplätzen wird der große Konzertsaal zu den größten Deutschlands gehören, er ist mithilfe der sogenannten Weinberg-Architektur konstruiert worden, wobei die Ränge um eine zentrale Bühne angeordnet sind. Die zwei anderen Konzertsäle werden um einiges kleiner ausfallen, so wird der Kleine Saal rund 550 Plätze bieten, während das Kaistudio rund 170 Sitzplätze beherbergen wird. Auf 37 Meter Höhe befindet sich die Plaza, ein frei zugänglicher Platz, welcher als Verbindung zwischen dem Foyer und den Eingängen zu den Wohnungen dienen wird. Sie soll sie eine beliebte Aussichtsplattform werden, von der aus Touristen einen schönen Blick auf Hamburg haben werden. Zur kommerziellen Nutzung werden sich in der Elbphilharmonie Wohnungen, ein 4 Sterne Hotel sowie weitere Bereiche befinden, dank welcher sich die Hamburger Elbphilharmonie als Konferenzzentrum etablieren wird.
Finanzierung der Elbphilharmonie
Finanziert wird die Hamburger Elbphilharmonie durch Spenden, das Investitionskonsortium IQ² sowie der Freien Hansestadt Hamburg. Während die Elbphilharmonie mit ihrer architektonischen Qualität weitgehend Zustimmung findet, gerät sie wegen ihrer Kostenentwicklung immer wieder in Misskredit. Zu Baubeginn war sie mit knapp 77 Millionen Euro veranschlagt, während mittlerweile mit Kosten von bis zu 400 Millionen mehr gerechnet wird. Größtenteils werden die Mehrkosten von der Freien Hansestadt Hamburg getragen werden, was in der Öffentlichkeit stark kritisiert wird, da die Verhandlungen hierzu recht intransparent getätigt wurden. So verwundert es nicht, dass auf Antrag der SPD, während der Legislaturperiode der CDU, ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wurde, um die Kostenentwicklung zu prüfen.
Die Elbphilharmonie als Wahrzeichen Hamburgs
Der Bau der Elbphilharmonie wurde unter dem ersten Bürgermeister Ole von Beust im Jahr 2007 begonnen, damals wurde noch mit Kosten von 77 Millionen Euro gerechnet. So erhoffte sich der Senat, ein recht kostengünstiges Wahrzeichen zu schaffen, welches weltweit anerkannt werden sollte. Auch wenn abzusehen war, dass sie um einiges teurer werden wird, entschied man sich für den Bau, um der Stadt Hamburg ein neues Wahrzeichen zu geben, welches, wie das Theater in Sydney, das Bild der Stadt prägen sollte. Trotz Kostenexplosion und des allgemeinen Unmutes den sie hervorrief, wird die Hamburger Elbphilharmonie nach ihrer Fertigstellung zum neuen Wahrzeichen Hamburgs aufsteigen.
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